„Hast du auch was anti-alkoholisches zum Trinken?“ wird der Gastgeber auf der Party gefragt. „Nein“, antwortet der, „aber ich kann dir Cola, Fanta, Sprite, Säfte oder Sprudel anbieten.“
Da ist der Gast natürlich erstaunt – schließlich ist er kein Dibbelschisser. Aber was meint die Dibbelschisser-Gemeinde dazu?
Problem gelöst! Den Dibbel erhält Sven mit (siehe Kommentar 12) einer Verbeugung vor Amandine, die zwar in die richtige Richtung gezeigt hat, aber den Weg nicht zu Ende gegangen ist.
Der genannte Gastgeber könnte ich schon gut selbst gewesen sein, weil ich meine Umgebung manchmal mit meiner Dibbelschisserei nerve. Dafür gleich ein Beispiel: „Einzig die Begriffe “Nicht-Alkoholisch” oder “Alkoholfrei” machen Sinn, wenn man nach einem Getränk ohne Alkohol fragen möchte“, schreibt Sven. Damit meint er zwar das Richtige – dafür bekommt er ja auch den Dibbel, aber er sagt es falsch – dafür müsste er sich eigentlich selbst einen Kommentar schreiben. Na gut, ich übernehm´das mal: Das Verb „machen“ hat die Bedeutung “ fertigen, herstellen, tun, bewirken“, es passt nicht zu „Sinn“. „Sinn machen“ ist ein primitiver Übersetzungsanglizismus für „that makes sense“, und das bedeutet „das ist sinnvoll“ (was man seinerseits wieder nicht als „that is sensible“ übersetzen darf). Diese sinnvollen Informationen – und noch mehr zu diesem Thema – kann man nachlesen in Bastian Sicks (ohne Apostroph!) (Dibbelschisser!) Buch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ im Kapitel „Stop making sense!“. Sven wird zu seinem Dibbel statt einer Süßigkeit eine Kopie dieses Artikels bekommen, da freut er sich bestimmt.