Ausgerechnet in der Veröffentlichung eines bekannten deutschen Rechtschreibe-Buch-Verlages steht
So, und jetzt erst einmal Pause. Warum? Weil die Quarzuhr/Quartzuhr das anzeigt? Nein, weil Pause und Quarz/Quartz zu jenen vielen, vielen Wörter zählen, die zeigen, wie fließend der Übergang zwischen einem Fremdwort, einem Lehnwort und einem Erbwort ist.
Da freuen sich die Dibbelschisser natürlich, dass sie sogar den Oberdibbelschisern mal einen Fehler nachweisen können, oder?
… und hier mal wieder ein Beweis-Foto für Sprachsünden in der Öffentlichkeit:

„Wir schneidern ihre Gardinen nach mass und MONTIEREN“ steht da in rot über der Tür, „ÄNDERUNG und SCHNEIDEREI“ in braun. Eure Kommentare?
PROBLEM GELÖST VON MARIEKE (KOMMENTAR 3)
Hallo Dibbelschisser-Gemeinde,
es geht wieder los! Hier ist die erste Herausforderung: Mindestens zwei Fehler werden echte Dibbelschisser hier bemängeln. Wer findet sie zuerst?
In einer Firma wurde folgende Abwesenheitsnachricht hinterlegt, mit der E-Mails automatisch beantwortet wurden:
ABWESENHEITSMITTEILUNG:
Dieses ist eine automatisch generierte Abwesenheitshinweis.
Wir machen vom 09.07.2008 bis zum 27.07.2008 Betriebsferien.
Danach sind wir wieder in gewohnter und neuer Frische für Sie
erreichbar.
Ihre Mail wird nach diesem Zeitpunkt schnellstmöglich bearbeitet.
Schöne Grüße von xxx
Also – was haltet ihr davon?
Gespannt:
Friedrich
NACHTRAG: Wie man an den Kommentaren sieht, haben alle den Fehler beim „Abwesenheitshinweis“ gefunden. Aber wo steckt der andere Fehler – eher ein logischer als ein sprachlicher Fehler?
Hallo Dibbelschisser-Gemeinde,
kurz vor den Ferien schlagen wir noch einmal zu:
So vermeiden Sie, dass Linien nicht wie von Geisterhand in Ihrem Text erscheinen.
Was können wir den da lernen?
Problem gelöst von Sebastian!
Wer im Glashaus sitzt ….
Hier haben Sie die Möglichkeit sich das Übungsprogramm zum Testen auf ihren Computer herunter zu laden. Außerdem können sich hier Lizenznehmer Upgrades für ihre Version herunterladen.
Das Übungsprogramm ist ein Programm für Rechtschreibung! Was haltet ihr davon?
Noch ein Tipp dazu: Wir haben den Fehler gerade im Unterricht besprochen – in allen drei Klassen. Es geht nicht um die Frage, wie man „herunter?zu?laden“ schreibt, obwohl, streng genommen, nur „herunterzuladen“ richtig ist, weil man „herunterladen“ auch zusammen schreibt. Nein, in der Ankündigung eines Übungsprogrammes für Rechtschreibung sollte nicht nur die Schreibung stimmen, sondern auch die anderen Gebiete. Na ?
Problem gelöst vom Sebastian im Kommentar 10!
Nach der Rheinpfalz können die Dibbelschisser auch bei der Stadtverwaltung Neustadt fündig werden – hier in diesem Brief-Ausschnitt:

Was halten die Dibbelschisser davon?
Problem gelöst, den Dibbel erhält Amon für den Kommentar Nr. 10!
Ganz aktuell aus der Rheinpfalz von heute:
(Der Beigeordnete, der gleich zu seinem Amtsantritt 2001 schon laut darüber nachgedacht hatte, Bürger-Streifen als freiwillige Polizeireserve aufzustellen, ist jetzt mit seinem – weder mit der Stadtverwaltung, noch mit dem Koalitionspartner CDU abgestimmten – Vorschlag nach großflächiger Videoüberwachung vorgeprescht.) Dieses Vorgehen hat Stadtvorstand und Christdemokraten pikiert und die Opposition abermals heftig in Wallung gebracht.
Das Problem steckt in dem zweiten Satz. Es ist eine Doppel-Frage für fortgeschrittene Dibbelschisser: Was ist da falsch und was war wahrscheinlich gemeint? Hier ist die Benutzung eines Wörterbuches dringend geraten!
Sebastian hat ein Wörterbuch benutzt! Er hat die Lösung (Kommentare 6 + 7)! Er bekommt den Dibbel! Er hat alle düpiert, die nicht mit dem Wörterbuch arbeiten! Glückwunsch! ( …. und schaut ruhig mal nach, was düpiert bedeutet!)
In meinen Mails war heute folgendes Angebot:
Alles was Sie hier sehen ist GRATIS
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Wir möchten uns auf diese Weise bei Ihnen bedanken einer von 11,000,000 Kunden zu sein welche bei xxxxxx eingekauft haben.
Was hält die Dibbelschisser-Gemeinde davon?
„Hast du auch was anti-alkoholisches zum Trinken?“ wird der Gastgeber auf der Party gefragt. „Nein“, antwortet der, „aber ich kann dir Cola, Fanta, Sprite, Säfte oder Sprudel anbieten.“
Da ist der Gast natürlich erstaunt – schließlich ist er kein Dibbelschisser. Aber was meint die Dibbelschisser-Gemeinde dazu?
Problem gelöst! Den Dibbel erhält Sven mit (siehe Kommentar 12) einer Verbeugung vor Amandine, die zwar in die richtige Richtung gezeigt hat, aber den Weg nicht zu Ende gegangen ist.
Der genannte Gastgeber könnte ich schon gut selbst gewesen sein, weil ich meine Umgebung manchmal mit meiner Dibbelschisserei nerve. Dafür gleich ein Beispiel: „Einzig die Begriffe “Nicht-Alkoholisch” oder “Alkoholfrei” machen Sinn, wenn man nach einem Getränk ohne Alkohol fragen möchte“, schreibt Sven. Damit meint er zwar das Richtige – dafür bekommt er ja auch den Dibbel, aber er sagt es falsch – dafür müsste er sich eigentlich selbst einen Kommentar schreiben. Na gut, ich übernehm´das mal: Das Verb „machen“ hat die Bedeutung “ fertigen, herstellen, tun, bewirken“, es passt nicht zu „Sinn“. „Sinn machen“ ist ein primitiver Übersetzungsanglizismus für „that makes sense“, und das bedeutet „das ist sinnvoll“ (was man seinerseits wieder nicht als „that is sensible“ übersetzen darf). Diese sinnvollen Informationen – und noch mehr zu diesem Thema – kann man nachlesen in Bastian Sicks (ohne Apostroph!) (Dibbelschisser!) Buch „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“ im Kapitel „Stop making sense!“. Sven wird zu seinem Dibbel statt einer Süßigkeit eine Kopie dieses Artikels bekommen, da freut er sich bestimmt.
In der taz, der „Tageszeitung“ aus Berlin, Ausgabe vom 5.11., Seite 14, steht:
„[...] und es ist ja bekannt, dass Amerikaner Deutschland für ein Dorf halten, deren Mitte Drosselgasse heißt, ein Hofbräuhaus steht und die Reeperbahn irgendwie ein Marktplatz ist.“
Was haltet ihr davon, die ihr Dibbelschisser seid (sprachlich, nur sprachlich, nicht inhaltlich) ?
Der Fall ist gelöst, der Dibbel geht an Sebastian, seine Erklärung steht im Kommentar Nr. 3